Unternehmenskommunikation mit Enterprise2.0

In Vorbereitung der Konferenz und Seminars des Enterprise 2.0 Forum gibt es ein lesenswertes Interview mit einem der Referenten. Thema der Enterprise2.0 Konferenz: Wiki’s und Intranetportale im Unternehmenseinsatz. Unter anderem zu Dingen wie, ist Enterprise2.0 nur ein schönes Buzz-Wort? Welche Hürden gibt es bei der Einführung? und vor allem eine gute Erklärung des Themas:

Enterprise 2.0 ist der Einsatz von flexiblen, webbasierten Werkzeugen zur Ermöglichung einer besseren Kommunikation und Kooperation in Organisationen. [...] Durch die Technologien kann die Art und Weise der Kommunikation und Kooperation neu gestaltet werden, es können neue (flexiblere) Formen der Organisation im Unternehmen entstehen.

Im Prinzip wir noch einmal deutlich herausgestellt das der Ansatz von E2.0 ein Anderer ist. Die Kommunikation wird nicht nur wie Früher von Oben nach Unten (Top-Down), sondern durch den Web2.0-Ansatz, mit dem Einsatz neuer Webtechniken, ebenso von unten nach oben (Bottom-Up) gebildet. Im Fordergrund steht jedoch eindeutig nicht die Technik sondern der Mitarbeiter. Die Technik kann nur unterstützend wirken, agieren müssen die Personen. Durch diesen Ansatz können sich neue Kommunikationsstrukturen bilden die basierend auf den aktiven Austausch von Meinungen und Ideen fußen.

Dies birgt natürlich auch Bedenken und Ängste bei den Benutzern, diese müssen offensiv angesprochen und entkräftet werden. Geschäftsführung wie Mitarbeiter müssen sich bewusst werden, dass das Einstellen von Informationen und Bereitstellen von Wissen nicht aus Kontrollzwecken erfolgt sondern der Entwicklung des Unternehmens dient. Je mehr Wissen über die Arbeit, das Unternehmen, die Ziele, die Probleme, die Wünsche, Ideen … diskutiert und kommuniziert wird, desto einfacher kann eine effektive und transparente Führung und Weiterentwicklung des Unternehmens erfolgen.

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